Schnittstelle.Wilken

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  • Wilken / Neutrasoft ist eine csv Schnittstelle die in allen Sparten eingesetzt wird. Sie ist Mehrtarif-Zähler fähig.
  • Unmögliche werden als XLS gemeldet und laufen nicht über die Wilken-Schnittstelle
  • Im Mehrtarif-Bereich kennt die Schnittstelle folgende OBIS-Kennziffern und verwendet entsprechend folgende OrgaMon-Eingaben:
Wilken-OBIS OrgaMon-Ausbau OrgaMon-Einbau
1-1:1.8.0 ZaehlerstandAlt
Verbrauch im Eintarif
Summenlaufwerk im Mehrtarif
ZaehlerStandNeu
1-1:1.8.1 A181
Haupttarif im Mehrtarifbereich
E181
1-1:1.8.2 NA
Nebentarif im Mehrtarifbereich
NN
1-1:2.8.0 A280 E280
1-1:2.8.1 A281 E281
1-1:2.8.2 A282 E282
  • Besonderheiten
    • Ein- und Ausbau wird in eigenen Zeilen gemeldet, ein Wechsel hat somit mindestens 2 Zeilen, ein 2 Tarif Wechsel z.B. immer 4 Zeilen.
    • Die Mehrzeiligkeit muss bei der Ausgabe in die XLS noch nicht sichergestellt werden, dies wird über Oc xls->csv mit Fixed-Formats.ini mit Wilken=JA sichergestellt
    • In der Lagerdatei sind möglicherweise andere OBIS Ziffern als im Auftrag, also obwohl ein 1:1 Wechsel beauftragt ist, wird im Ausbau z.B. "1-1:1.8.0" gefordert, im Einbau "1-0:1.8.0"
    • In der Lagerdatei sind u.U. mehr Zählwerke angegeben als übertragen werden dürfen. Z.B. sind Einspeise-Zählwerke zwar vorhanden, aber dürfen nicht übermittelt werden

Import

  • technisch notwendige Importfelder:
Zähler_Nummer(39)
SAP_Art_#_#(41,59)
SAP_Info_#_#(tgw_obiscode,60)
Intern_Info_#_#(gtw_id=,03)
intern_Info_#_#(tgw_id=,04)
  • Beispielhaft weiterer Import
Kunde_Brief_Nummer(10)
Zähler_Ort_Name1(11)
Zähler_Ort_Name2(12)
Zähler_Ort_Strasse_#_#_#(13,14,15)
Zähler_Ort_Ort_#_#(16,17)
Kunde_Brief_Name1_#_#(19,20)
Kunde_Brief_Strasse_#_#_#(21,22,23)
Kunde_Brief_Ort_#_#(24,25)
Zähler_Info_#_#(,28)
Zähler_Info_#_#(,41)
Zähler_Info_#_#(Z-Gr.,69)

mit Lager-Datei

  • Die Lager-Liste ist optional
  • So sieht die Original Lager Liste aus


  • Die Kopfzeile (Zeile 1) der Lagerliste muss bearbeitet werden: Nur die Spaltenüberschriften der gelb markierten Spalten ändern! Folgende Kopfzeile muss verwendet werden:
    • Hier die Kopfzeile zum rauskopieren und ersetzten:
    • mnd_id;ene_id;datum;Serialnummer;zae_identnr;zae_hersteller;ztp_nr;ztp_elektronik;MaterialNo;ztp_rueckstellart;ztp_rueckstellzeitpunkt;ztp_smartmeter;zae_megid;zae_hardwareversion;zae_lagerort;ZWrk;Obis;ztz_zveinr;Werk;Lager;vba_einheit_gemessen;Stand

  • Funktionsweise
    • Die Einbauzählernummer wird gesucht
    • Obis, Lager, Werk werden an die Ergebnisdatei eingefügt (im Mehrtarif-Bereich ggf. auch Obis.2, Lager.2, Werk.2, ...)
    • In Zaehlwerke_Lager werden alle Einbau Obis aufgezählt
    • Bleibt Zaehlwerke_Lager leer wird ZAEHLWERKE_EINBAU benutzt

ohne Lager-Datei

  • in dem Fall ist im Ergebnis Lager,Werk,Obis mit dabei (technisch notwendig) aber leer
  • in diesem Fall wird die Obis Kennung für den Einbau aus dem Ausbau kopiert
  • in diesem Fall sollte man beim Ergebnis auf die beiden Spalten "tgw_nachkomma" und "tgw_vorkomma" verzichten

Protokolle

  • Im Elektrobereich sollte das Hermesdorf-Protokoll verwendet werden

Transaktion FK1

Zählwerke-Ausbau Zähler-Art
(Vorschlag)
Bedeutung
1-1:1.8.0 E normaler Eintarif Verbrauchszähler
1-1:1.8.1, 1-1:1.8.2 E2 Mehrtarifzähler
1-1:2.8.0 V Voltaikzähler
1-1:1.8.0, 1-1:2.8.0 Z Zweirichtungszäher
1-1:1.8.1 E1 hm
1-1:1.8.0, 1-1:1.8.1, 1-1:1.8.2, 1-1:2.8.0 Q hm
1-1:1.8.2 E3 hm
1-1:1.8.1, 1-1:2.8.0 Z2 hm
  • Die Werte in der Spalte "Zählerart" ist keine Pflicht, nur eine Konvention und kann bei Ihnen anders gewählt werden
  • im Diagnose-Verzeichnis die FK1.txt öffnen und die vorkommenden Zählerarten anschauen, z.B. :
RID2596789:1-1:1.8.0
RID2596851:1-1:1.8.1, 1-1:1.8.2
RID2596546:1-1:1.8.2
     
  • In diesem Fall haben wir 3 verschiedene "Konstellationen" oder "Kombinationen" was beauftragt wurde
  • der RID vorne ist der erste vorkommende RID dieser Konstellation, es gibt im Auftrag aber noch mehrere davon

Anpassen der Zählerart (optional)

  • Ziel ist es, für jede Art von Wechselvorgang vor Ort eine eigene Zählerart zu haben
  • Das hat Vorteile für die Abrechnung UND für die Individualisierung der Protokolle
  • Erstellen Sie sich ein Selektion (in der Lupe) Name "Zählwerke", SQL ist z.B.
(ZAEHLWERKE_AUSBAU='1-1:1.8.0') and 
(ZAEHLWERKE_EINBAU='1-1:1.8.0')
  • danach die Zählerarten ändern mit dem blauen Pfeil auf alle anwenden
  • In unserem Beispiel sind das "E" Zähler

Anpassen von ZAEHLWERKE_EINBAU

  • Wird mit einer Lagerdatei gearbeitet, kann es passieren, dass die Zählwerke anders lauten als im Einbau
  • Anstelle von 1-1:1.8.0 kann 1-0:1.8.0 oder auch 1-1:1.8.0 gefordert sein, die Lagerdatei ist ausschlaggebend
  • Diese Flexibilität erreicht man, indem man Platzhalter (? oder % oder *) an den unterschiedlichen Stellen angibt
  • Dadurch wird OrgaMon bei der Ergebnismeldung das passende Zählwerk aus dem Lager erkennen können, es wird dann wie im Lager angegeben gemeldet

? im Zählwerk

  • Beispiel
1-?:1.8.1,1-?:1.8.2

% im Zählwerk

  • wie "?" jedoch wird das gefundene Zählwerk auch ohne Monteureingabe gemeldet, es wird dann "0" gemeldet


1-?:1.8.1,1-?:1.8.2,1-%:2.8.0

* im Zählwerk

  • wie "?" jedoch unterbleibt stillschweigend die Meldung dieses Zählwerkes, wenn der Monteur keine Eingabe macht

Anpassen der Protokolle

  • da wir nun für jede Wechsel-KOnstellation verschiedene Arten haben können wir den Monteuren auf verschiedene Protokolle anbieten
  • In den individuellen Protokollen kann nun entweder
    • unnötige Eingabefelder gelöscht werden
    • die "richtigen" Eingabefelder z.B. mit "***" optisch hervorgehoben werden
  • Beispiel, die Baustelle heist WLK, und man hat E, E2 und Z als legitime vorkommende Zählerarten ermittelt
    • erstellen Sie 3 Kopieen des WLK.txt- Protokoll (ein Hermesdorf- Protokoll)
    • 1. Kopie: WLKE.txt
    • 2. Kopie: WLKE2.txt
    • 3. Kopie: WLKZ.txt
  • Ändern Sie nun alle 3 Bezeichnungen in den protokollen von "# WLK 2020 .." auf "# WLKE 2021 ..." damit der Monteur im Problemfall vorlesen kann in welchem Protokoll er gerade ist
  • Löschen Sie jetzt aus den 3 neuen Protokollen alles heraus, was der Monteur gar nicht eingeben muss oder alternativ: Markieren sie die wichtigen EIngabestellen, dann hat der Monteur immer noch alle Möglichkeiten vor Ort.

Ergebnis

  • Oc konvertiert von xls nach csv in einem besonderen "Wilken=JA" Modus bei dem Einbau- und Ausbau- abhängig Feldinhalte umgeschaltet werden
  • Die Text-Datei Fixed-Formats.ini muss im Ergebnis-Verzeichnis (->Baustelle->Reiter Ergebnis->"gelber Ordner") liegen
tgw_wandlerfaktor='1
mwt_edicode='220
ahk_edicode='VNB
gtw_lagerort_alt='310
Alternative_gtw_auftragsdatum_neu=WechselDatum
Alternative_tgws_ablesedatum=WechselDatum
Alternative_zae_nr_neu=ZaehlerNummerNeu
Alternative_tgws_ablesestand=ZaehlerStandAlt
Wilken=JA
MaxColumn=17
  • die ersten 4 Zeilen können natürlich nach dem Hochkomma auf den Kundenwunsch angepasst werden


Eintarif

Mehrtarif


  • Die beiden Spalten "tgw_nachkomma" und "tgw_vorkomma" sind optional

Baustelle->Reiter "Ergebnis"

SpaltenReihenfolge=gtw_id!;tgw_id!;tgw_altzaehlerflag;zae_nr_neu;gtw_auftragsdatum_neu;gtw_lagerort_alt;tgw_teilgeraetenr;tgw_obiscode!;tgw_nachkomma;tgw_vorkomma;tgw_wandlerfaktor;tgws_ablesedatum;tgws_ablesestand;mwt_edicode;ahk_edicode;tgws_ableseinfo;tgws_zeitpunkt;Zaehlwerke_Ausbau;Zaehlwerke_Einbau;NA;NN;FA!;FN!
AuchAlsCSV=JA
AuchAlsCSV_Unmöglich=NEIN
InternInfos=JA
FreieZähler=...\...csv

Baustelle->Reiter "Protokolle"

  • Es muss angekreuzt werden
    • [x] zusätzliche Spalten ausgeben
  • Liste unterhalb von "Interninfo"
gtw_id
tgw_id
tgw_obiscode
Obis
Werk
Lager
Zaehlwerke_Lager
  • Liste unterhalb von "Protokoll" (Für Elektro)
A181
NA
A280
A281
A282
E181
NN
E280
E281
E282

Besonderheiten

KD wünscht Buchstabe "W" für Wasser vor der Zählernumme

Wir richten unter Reiter Ergebnis ein:

ZählerNummerNeuMitA1=JA 

Im JondaProtokoll A1=W runter kopieren für alle Wasserzähler, damit das automatisch dazugefügt wird.