Installation.Arbeitsplatz

Aus OrgaMonWiki
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Einzelplatz Installation

  1. Laden Sie den Vollversion-Setup (im Gegensatz zum Update-Setup, der wesentlich kleiner ist) hier (http://cargobay.orgamon.de/OrgaMon.html) herunter
  2. Nach dem Setup müsste OrgaMon direkt starten.
  3. Ein erstes Datenbank-Update wird durchgeführt
  4. Führen Sie auch ein Anwendungsupdate durch (->Update, unterster "Ausführen" Knopf)
  5. Führen sie nun erste Datenbank-Einträge durch ->Erste Schritte

auf Mehrplatzbetrieb umstellen

OrgaMon muss zunächst als Einzelplatz - Installation funktioniert haben!

  • Drücken Sie "Datensicherung" -> "Datenbank Backup starten" (Es muss alles fehlerfrei durchlaufen)
  • Beenden Sie den OrgaMon
  • Sie müssen einen Firebird-Server zur Verfügung haben
  • Sie müssen ein Share zur Verfügung haben das auf Windows-Ebene und vom Firebird-Datenbank-Server gesehen werden kann
  • Sie müssen sich ein Share anlegen, welches für alle OrgaMOn-Anwender R+W-sichtbar ist. Dies beheimatet das "OrgaMon-Verzeichnis"
    • Den ganze Pfad C:\Programme\OrgaMon\ auf dieses Netzwerklaufwerk kopieren, das allen zukünftigen Clients zugänglich ist. C:\Programme\OrgaMon kopieren nach z.B. N:\Anwendungen\OrgaMon
    • In diesem Pfad die OrgaMon.ini bearbeiten.
  DataBaseName=OrgaMon.fdb
  // wird ersetzt durch
  DataBaseName=N:\Anwendungen\OrgaMon\
  DataBaseName=OrgaMon.fdb
  // wird ersetzt durch
  DataBaseName=192.168.102.1:/srv/firebird/orgamon.fdb
  • http://cargobay.orgamon.de/FirebirdRestore.html installieren!
    • Die entstandene fbak aus der Sicherung nun zurücksichern
    • Doppelklick auf C:\Programme\OrgaMon\Datensicherung\sicherung_nnnnnnn.fbak machen! Die datenbank sollte nun mit dem eben installierten Server restored werden. Danach kann man die enstandene fdb an einen Ort seiner Wahl verschieben, ev. in Eigene Dateien, da diese oft im Rahmen einer Sicherung mitgesichert werden. Den Pfad gut merken, er muss auch in die (Netz-)OrgaMon.ini eingetragen werden.
  • Für eine passende ./Eigene Dateien/OrgaMon.ini sorgen (diese .ini kann auf JEDER Arbeitsplatz-Installation verwendet werden)
[System]
DataBaseName=I:\OrgaMon\
  • OrgaMon neu starten,
    • OrgaMon muss nun auf dem Share laufen (Test durch Ansicht des Diagnose-Verzeichnisses, gelber Ordner beim Wort "Diagnose")
    • OrgaMon muss als Datenbank den Linux Server verwenden (Test durch -> Datensicherung -> Reiter "Datenbank-Backup")


weitere OrgaMon-Clients installieren

Voraussetzungen

  • firebird-Datenbank Server-Port ist für den Client erreichbar
  • Das Share mit dem "OrgaMon" Verzeichnis ist beim CLient gemappt

Installation

  • http://cargobay.orgamon.de/FBClient.html installieren!
  • OrgaMon-Update installieren (NICHT DIE VOLL-VERSION)
  • In Verzeichnis ".\Dokumente" das neue Verzeichnis OrgaMon anlegen
  • dort für diese OrgaMon.ini Datei sorgen
[System]
DataBaseName=I:\OrgaMon\
  • OrgaMon starten

OrgaMon.ini

  • Die Anwendung OrgaMon speichert Daten in einer Datenbank und in einem Arbeitsverzeichnis. Durch die Einstellungsmöglichkeiten in der Konfigurations-Datei OrgaMon.ini wird festgelegt mit welchen Daten der OrgaMon arbeitet
  • Die Anwendung OrgaMon/cOrgaMon sucht beim Start sein Datenverzeichnis: Der Ort dieses Verzeichnisses oder einer Datenbank wird in der Konfigurations-Datei OrgaMon.ini festgelegt. Dabei kann OrgaMon.ini an verschiedenen Orten abgelegt werden. In folgender Reihenfolge wertet OrgaMon die möglichen Speicherorte aus:
  1. "Eigene Dateien"\OrgaMon\
  2. "Dokumente"\OrgaMon\
  3. "Programme"\OrgaMon\

die Ini-Datei muss eine oder mehrere Sektionen enthalten. Durch den Kommandozeilenparamter --Id= kann eine Sektion angegeben werden, die dann für die Auswertung der Parameter gültig ist. Default ist "System".


[System]
DatabaseName[<n>]=<Pfad>|<Datenbankbezeichner>
DatabasePassword[<n>]=<KlartextPasswort>|<PasswortScramble>
DatabaseUser[<n>]=SYSDBA|<Datenbankbenutzername>

[Spare]
# genau wie bei System jedoch gelten diese Verbindungs-
# parameter im Falle wenn der Kommandozeilenparameter 
# -es  (enable spare) verwendet wird


automatische Texterstetzung in der Ini-Datei. Gewisse Pfade können mit Hilfe eines Alias angegeben werden. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:

{app} -> C:\Programme\
{exe} -> C:\Programme\OrgaMon\ (oder wo immer auch der OrgaMon.exe liegt!)
{own} -> C:\Eigene Dateien\
{doc} -> Dokument-Verzeichnis
{org} -> OrgaMon-Verzeichnis (z.B. Z:\OrgaMon\


DatabaseName=

#
#
#
#
[Servername ":" ] [ ~Laufwerksbuchstabe~ ":\" ] [ ~UNC_Pfad~ ]( ~Pfad_und_Dateiname~ | ~Datenbank_Alias~ | ~Datenbank_Maske~ ) [ ";" ~Pfad_Alias~ ]


DatabaseName~n~=

Durch die optionale Durchnummerierung

DataBaseName=
DataBaseName1=
DataBaseName2=
...

kann man dem Nutzer mehrere OrgaMon-Mandanten zur Auswahl bei Start des OrgaMon anbieten anbieten.

Weiterleitung

  • Wird bei DatabaseName= ein Pfad angegeben (erkennbar für den OrgaMon wenn am Ende ein abschließender Backslash ("\") angegeben ist), muss sich dort wiederum eine OrgaMon.ini befinden.
  • Dies kann so lange verkettet werden, bis ...
    • ein Datenbank-Verbindungsstring angegeben wird.
    • keine OrgaMon.ini mehr zu finden ist, sondern eine cOrgaMon.ini (für den cOrgaMon.exe)
Pfad zu einem Netzwerk-OrgaMon = [UNC - Pfadangabe] |
                                 [Netzwerk-Laufwerksbuchstabe ":\" Pfad]
                                 [Lokaler Laufwerksbuchstabe ":\" Pfad]


DataBaseName={own}OrgaMon\
DataBaseName=J:\ERP-Anwendungen\OrgaMon\Daten\


Alternative <Datenbank-Verbindungsstring>

  • Beispiel für DB auf Linux, der Name ist ein Alias
    • DataBaseName=linux-2344:orgamon.fdb
  • Beispiel für DB auf Linux, der Name ist eine Maske,
    • DataBaseName=linux-2344:/srv/fdb/orgamon.fdb
  • Windows
    • DataBaseName=localhost:C:\ORGAMON.FDB

DataBaseUser=

der Datenbankbenutzer. Nur sinnvoll im Zusammenghang mit einem Datenbankverbindungsstring, wird bei einer Pfad-Angabe bei DataBaseName= ignoriert
Default ist SYSDBA

DatabasePassword=

  • Ein Datenbankpasswort für den oben angegebenen Benutzer (Default ist "masterkey")
  • Der Wert kann zunächst im Klartext angegeben werden, mit Hilfe des OrgaMon kann man diesen Wert verschlüsseln
    • ->System->In das Eingabefeld "SYSDBA Passwort" das Klartext Passwort eingeben
    • <ENTER> drücken, das verschlüsselte Passwort ist nun in der Zwischenablage
  • Ein verschlüsseltes Passwort kann mit Hilfe des OrgaMon wieder decodiert werden
    • Starten des OrgaMon mit dem Kommandozeilen-Parameter -sp
    • Alternativ: ->System->In das Eingabefeld "SYSDBA Passwort" den Text "decode" eingeben und ENTER drücken


Alternative <Klartextpasswort>

nur sinnvoll im Zusammenghang mit einem Datenbankverbindungsstring, wird bei einer Pfad-Angabe bei DataBaseName= ignoriert. In der Installationsphase kann es sinnvoll sein das Passwort im Klartext anzugeben. Stellen Sie jedoch zeitnah auf ein verschlüsseltes Passwort um. (->System->Bei "SYSDBA Passwort" das Passwort eingeben und <ENTER> drücken->Sie finden das Passwort unter "SysdbaPasswort=")

Alternative <PasswortScramble>

nur sinnvoll im Zusammenghang mit einem Datenbankverbindungsstring, wird bei einer Pfad-Angabe bei DataBaseName= ignoriert

Kommandozeilenparameter

OrgaMon.exe

 -al                aktiviert SQL-Logging beim OrgaMon -> .\Diagnose\SQL-~Computername~-~Kontext~.log.txt
 -b                 Beta-Versions-Modus, also KEIN Update der Metadata
 -dt                deaktiviert den Dienst "Tagesabschluss"
 -dx                deaktiviert den Dienst "alle eCommerce APIs (XMLRPC, JSON, REST)"
 -dm                deaktiviert den Dienst "Mailer"
 -dw                deaktiviert den Dienst "Tagwache"
 -dh                deaktiviert den Dienst "Hotkey"
 -dd                deaktiviert den Dienst "Druck Spooler"
 -dk                deaktiviert den Dienst "Kasse"
 -ds                deaktiviert alle Dienste, startet direkt ohne Bildung von caches, das ist der OrgaMon ohne Dienste
 -es                enable [Spare] Eintrag der OrgaMon.ini
 -sp                Zeige das Passwort aus der OrgaMon.ini entschlüsselt an

 --d                debug Mode: 
                    # Es entsteht die Datei .\StartDebug.log im OrgaMon.exe Verzeichnis.
                    # Protokolliert die Mandantenauswahl in EigeneDateien\OrgaMon\~Mandant~-Boot.log
                    # Es entstehen SQL Protokollierungsdateien im Diagnoseverzeichnis
 --g                startet den OrgaMon als OrgaMon-Benutzer "gast" 
 --password=<pwd>   das angegebene Klartext Passwort <pwd> wird mit dem OrgaMon- 
                    Schlüssel verrauscht in .\Diagnose\password.txt 
                    eingetragen.
 --s                no sound: Alle Sound-Funktionen werden deaktiviert.  

 Databasename<n>    den <n>. Mandanten auswählen
 nosplash           Startbild Einblendung verhindern
 Tagesabschluss     Autostart Tagesabschluss
 Tagwache           Autostart Tagwache

cOrgaMon.exe

 Databasename<n>    den <n>. Mandanten auswählen

 --d                debug Mode: Es entsteht die Datei .\StartDebug.log im OrgaMon.exe Verzeichnis.
                    Es wird ausführlich jeder Aufruf protokolliert

 -al                aktiviert Logging beim cOrgaMon
                    aktiviert SQL-Logging beim OrgaMon -> .\Diagnose\SQL-~Computername~-~Kontext~.log.txt

 -at                aktiviert eine Timing-Statistik im cOrgaMon für alle XMLRPC-Routinen

 -cl                aktiviert die Prüfung ob das lokale Protokoll bei der Verbindung zum Datenbank-Server verwendet werden kann (check local)

 --Port=<n>         setzt den TCP-Port für den XMLRPC-Server-Dienst auf den angegebenen Wert 
                    Default ist 3040

 --Id=~Id~          läuft mit einer gewissen [~Id~] die beim Auswerten der ersten OrgaMon.ini Datei wirkt. Dabei wird 
                    nur die Sektion [~Id~] ausgewertet, so können in einer OrgaMon.ini mehrere Mandanten angegeben werden.

 --shop             läuft als eCommerce XMLRPC (=default)                    
                    Default für --port= ist in diesem Fall 3042

 --order            läuft als Verarbeiter der Vorgemerkten Belege

 --mail             läuft als Mail-Versender

 --print            läuft als Druck-Server zum Verbuchen & Ausdruck von HTML-Dokumenten
 
 --app              läuft als JonDa-Server, ein XMLRPC-Server für das Script up.php, er verarbeitet den "proceed" Befehl der OrgaMon-App
                    Default für --port= ist in diesem Fall 3049
  -da               (disable Abschluss) kein Datenabschluss beim Start durchführen (wichtig für den ersten Start)

 --foto             läuft als Foto-Server. Die OrgaMon-App ist via FTP dabei der Datenlieferant
  
 --tagesabschluss   führt den Tagesabschluss aus, und beendet sich dann

 --tagwache         führt die Tagwache aus, und beendet sich dann

 --test[=*.Index]   führt die automatisierten Tests aus (keine Datenbank notwendig)
                    der Testumfang (default=*.*) wird auf den Namespace "Index" begrenzt
                    Es kann dabei ein einzelner Test angegeben werden (--test=xls2csv-2.Oc), oder eine
                    Gruppe von Tests (--test=*.Oc)

 --magneto          läuft als Dienst für das Öffnen der Kassenschublade
                    Default für --port= ist in diesem Fall 3040