Raspberrypi.gateway: Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Root (Diskussion | Beiträge) |
Root (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 246: | Zeile 246: | ||
* Jegliche weitere Kontaktaufnahme wird vollständig ignoriert, es wird keine Verbindung mehr aufgebaut, dadurch der _TIMEOUT | * Jegliche weitere Kontaktaufnahme wird vollständig ignoriert, es wird keine Verbindung mehr aufgebaut, dadurch der _TIMEOUT | ||
* Ich vermute 1 & 1 hat aus Kostengründen einen sehr engen IP V4 Adressbereich | * Ich vermute 1 & 1 hat aus Kostengründen einen sehr engen IP V4 Adressbereich | ||
* Normal ist, dass alle 1 und 1 Kunden diesen engen Adressbereich gemeinsam nutzen und dabei dutzende gleichzeitig auch eine einzelne IP V4 Adresse | * Normal ist, dass alle 1 und 1 Kunden diesen engen Adressbereich gemeinsam nutzen und dabei dutzende Anschlüsse gleichzeitig auch eine einzelne IP V4 Adresse | ||
* So ist es denkbar dass innerhalb weniger Minuten zahlreiche gleichzeitige Verbindungsversuche mit verschiedenen TLS- Identitäten beobachtet werden | * So ist es denkbar dass innerhalb weniger Minuten zahlreiche gleichzeitige Verbindungsversuche mit verschiedenen TLS- Identitäten beobachtet werden | ||
* Das sieht aus wie ein Angriff eines automatischen Systems zum "Niederzwingen der Performance" oder zum "Ausprobieren zahlreicher Passworte" | * Das sieht aus wie ein Angriff eines automatischen Systems zum "Niederzwingen der Performance" oder zum "Ausprobieren zahlreicher Passworte" | ||
Version vom 2. Januar 2026, 20:21 Uhr
- Ziel ist es dass sich der Raspberry Pi mit einem WLAN verbindet, dieses ist in meinem Fall ein durch ein Handy aufgespannter HotSpot
- Er ist per LAN an das lokale Netz angebunden, und soll eigentlich eine fest IP-Adresse haben
- Er soll als Gateway dem Netz dienen
Problem 1
- LAN sollte eine statische Adresse erhalten, wenn ich aber in interfaces was formuliere geht wlan0 DHCP nicht mehr
Lösung?
/etc/dhcpcd.conf interface eth0 static ip_address=10.0.0.1/24
-> noch testen!
Problem 2
- sind beide interfaces ungenannt wird immer wieder die standard-route des LAN gesetzt
- dann haben wir 2 standard-Route, die vom wlan0 ist aber die einzig richtige
Problem 3
- /etc/dhcp/dhcpcd.conf scheint wirkungslose zu sein
Problem 4
- der Raspi macht zwar einen internen automatischen reconnect auf das wlan0
- aber er holt sich keine IP Adresse ab, das wlan0 INterface stellt sich so dar:
wlan0: flags=4098<BROADCAST,MULTICAST> mtu 1500
ether b8:27:eb:6d:1b:a7 txqueuelen 1000 (Ethernet)
RX packets 424373 bytes 46354455 (44.2 MiB)
RX errors 0 dropped 0 overruns 0 frame 0
TX packets 1173317 bytes 1621973317 (1.5 GiB)
TX errors 0 dropped 0 overruns 0 carrier 0 collisions 0
- erst ein
systemctl restart dhcpcd
- konfiguriert die wlan0 Verbindung wieder ordentlich
wlan0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500
inet 192.168.115.49 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.115.255
inet6 2a02:8071:2bce:a600:fc2f:13ef:88f5:bb7d prefixlen 64 scopeid 0x0<global>
inet6 fe80::d98:f2c6:7b55:c5c5 prefixlen 64 scopeid 0x20<link>
ether b8:27:eb:6d:1b:a7 txqueuelen 1000 (Ethernet)
RX packets 424734 bytes 46379214 (44.2 MiB)
RX errors 0 dropped 0 overruns 0 frame 0
TX packets 1173430 bytes 1622028515 (1.5 GiB)
TX errors 0 dropped 0 overruns 0 carrier 0 collisions 0
- will man das ev. automatisch machen, sollte man noch den "status" der technischen WLAN Verbindung prüfen ...
wpa_cli -i wlan0 status bssid=dc:39:6f:b9:5a:a0 freq=2437 ssid=OrgaMon id=0 mode=station pairwise_cipher=CCMP group_cipher=CCMP key_mgmt=WPA2-PSK wpa_state=COMPLETEDip_address=192.168.115.49p2p_device_address=ca:b6:ff:6b:7f:f3 address=b8:27:eb:6d:1b:a7 uuid=b2f1733f-4738-5f57-956c-9262b4882b58
- die durchgestrichene Zeile fehlt dann in diesem Fall
- es sieht so aus als hätte sich die p2p Adresse geändert:
# "hier" wurde die ip addresse Verloren # p2p_device_address=ca:b6:ff:6b:7f:f3 # # mit dieser neuen Adresse ging es dann wieder # p2p_device_address=5e:9c:31:33:9d:17
- Ich denke es liegt am AVM Fritz!Box Mesh und der Streering Technologie
- Ich vermute der Raspi "soll" / "will" / "muss" zu einem anderen Node, dies verändert die p2p_device_address
- das funktioniert, aber er rechnet nicht damit dass die IP Adresse bleiben darf!
"routes" option beim DHCPD Server verhindern
- Wir betreiben wegen "Problem 1" beide Interfaces im DHCP Modus
- Verwirrung entsteht jedoch dass zusammen mit der IP Adresse für eth0 auch ein Gateway versendet und eigetragen wird
- da kabelgebunden hat es eine niedrigere Metrik und wird dem wlan0-gateway vorgezogen
- dies kann man auf seinem DHCPD Server verhindern, es ist jedoch eine undokumentierte Funktion
option routers false;- KORREKTUR: der Routername "false" kann nur nicht aufgeklöst werden, das ist kein Feature sondern ein Seiteneffekt, der zufällig geholen hat, ich mach das jetzt mit gruppen ...
# /etc/dhcp/
#
...
host pi3x02 {
option host-name "pi3x02";
hardware ethernet b8:27:eb:bd:79:cc;
fixed-address pi3x02;
option routers false;
}
...
#
- dadurch ist pi3x02 ein normaler DHCP Client, er bekommt jedoch keine Standard-Route, gut in diesem Fall
- im Notfall die default route löschen
ip route del default
aktuelles Router-Script
bisher
#!/bin/bash # # erst mal die Tabellen leeren # iptables -F iptables -X iptables -t nat -F iptables -t nat -X iptables -t mangle -F iptables -t mangle -X # # # route del default gw 192.168.115.47 dhcpcd -S ip_adress=192.168.115.47/24 eth0 iptables -t nat -A POSTROUTING -o wlan0 -j MASQUERADE # # Ausgabe zur Diagnose # iptables -t nat -L -v -n route -vn #
neu
- Es gibt einen 2. Internet-Zugang (FritZ!Box 2).
- Dieser soll als weiteres/alternatives Gateway im normalen Netz genutzt werden.
- Dabei ist ein Raspberry Pi über LAN Kabel an die 2. Fritz!Box angeschlossen
- Er ist zudem Teilnehmer des primären/normalen WLANS mit dem alle ins Internet gehen
- Ziele
- die Fritz!Box Oberfläche der 2. Box soll aus dem normalen WLAN aufrufbar sein
- der RPi soll als Gateway für den alternativen INternet-Zugang dienen
#!/bin/bash # # erst mal die Tabellen leeren # iptables -F iptables -X iptables -t nat -F iptables -t nat -X iptables -t mangle -F iptables -t mangle -X # # System für TCP-Manipulationen öffnen # echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward # # Fritz!Box zugänglich machen # iptables -t nat -A PREROUTING -i wlan0 -p tcp --dport 443 -j DNAT --to-destination 192.168.178.1:443 iptables -t nat -A PREROUTING -i wlan0 -p tcp --dport 80 -j DNAT --to-destination 192.168.178.1:80 iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE # # System als Gateway befähigen # iptables -t nat -A POSTROUTING -o wlan0 -j MASQUERADE
Fritz!Box
Oberfläche
- Ziel ist es, die Fritz!Box, die am eth0 Interface hängt sichtbar zu machen
- Der Raspi ist über WLAN in unser Netz angebunden
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward iptables -t nat -A PREROUTING -i wlan0 -p tcp --dport 443 -j DNAT --to-destination 192.168.178.1:443 iptables -t nat -A PREROUTING -i wlan0 -p tcp --dport 80 -j DNAT --to-destination 192.168.178.1:80 iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE
- Voraussetzung sind ordentliche Routen, dies wird erreicht dass der DHCPD Server an eth0 keine Standard-Route sendet. Stichwort "options route false"
Kernel IP routing table Destination Gateway Genmask Flags Metric Ref Use Iface default fritz.box 0.0.0.0 UG 202 0 0 eth0 192.168.115.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 303 0 0 wlan0 192.168.178.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 202 0 0 eth0
Freigaben
vbkraichgau.de ERR_CONNECTION_TIMED_OUT
- Ich habe einen 1und1 (1&1, eins und eins) DSL-Anschluss (DS-Lite) und ab und zu ganztägige Timeouts beim Verbindungsversuch zu vbkraichgau.de
- Bei im lokalen WLAN angemeldeten Handys funktioniert die "VR Banking App" dann auch nicht
- Alle anderen https://, http:// Seiten im Internet funktionieren der Anschluss ist störungsfrei
Spekulation der Adruvia über die Ursache
- Die Ursache würde am Internet-Anbieter 1und1 liegen
- DS-Lite wäre kein richtiger Internetanschluss man bräuchte einen Anschluss mit IP V4 Adresse
- IP V6 ist zu gering verbreitet deshalb wird es nicht angeboten und führt zu Problemen
Dazu meine Stellungnahme
- Nein, es liegt nicht am Provider 1 und 1
- Nein, DS-Lite hat keine Nachteile bei http://, https://
- DS-Lite vergibt eine IP V4 Adresse UND eine IP V6 Adresse
- Auf IP V4 Seite gibt es Einschränkungen bei der Erreichbarkeit aus dem Internet (Rückkanal) was beim Surfen jedoch keine Rolle spielt
- Die zugeteilte IP V4 Adresse ist NICHT auf einen aktuell aktiven Internetzugang beschränkt
- Der Rückkanal ist nur auf IP V6 Seite unbeschränkt
- Die Exklusivität (1 Zugang:1 Adresse) ist nur auf der IP V6 Seite gegeben, von einer 1:1 Beziehung kann bei V4 NICHT ausgegangen werden
- IP V6 als alternativen Zugang anzubieten führt seit Jahren zu keiner Störung im IP V4 Bereich
Meine Spekulation über die wahre Ursache
- Im Rechenzentrum der Alruvia wird eine Sicherheits-Software eingesetzt die IP V4 adressbezogen die Anzahl und Art der Zugriffe protokolliert
- Das https:// Protokoll verwendet zum Absichern das TLS-Protokoll, ich denke auch diese Verbindungen werden genau inspiziert
- Ist das Zugriffs-Schema einer IP V4 Adresse "verdächtig" wird die IP V4 Adresse als "missbräuchlich" markiert und gesperrt
- Jegliche weitere Kontaktaufnahme wird vollständig ignoriert, es wird keine Verbindung mehr aufgebaut, dadurch der _TIMEOUT
- Ich vermute 1 & 1 hat aus Kostengründen einen sehr engen IP V4 Adressbereich
- Normal ist, dass alle 1 und 1 Kunden diesen engen Adressbereich gemeinsam nutzen und dabei dutzende Anschlüsse gleichzeitig auch eine einzelne IP V4 Adresse
- So ist es denkbar dass innerhalb weniger Minuten zahlreiche gleichzeitige Verbindungsversuche mit verschiedenen TLS- Identitäten beobachtet werden
- Das sieht aus wie ein Angriff eines automatischen Systems zum "Niederzwingen der Performance" oder zum "Ausprobieren zahlreicher Passworte"
- Dies ist eine fehlerhafte Einschätzung der Sicherheits-Software unter Missachtung der technischen Realitäten von Dual Stack Lite (DS-Lite)
- Ich denke in der Folge wird die Quell IP V4 Adresse von 1&1 als "böse" markiert, und somit zahlreiche 1und1 Kunden ausgesperrt
Lösungen
- vbkraichgau.de wird ausschließlich auf eine IP V4 Adresse aufgelöst (A-Record), eine IP V6 Adresse wird nicht alternativ angeboten (AAAA-Record)
- Würde vbkraichgau.de auch eine IP V6 Adresse im DNS liefern würde das Problem nicht entstehen, da sich Clients vorrangig via IP V6 verbinden würden
- Würden sich Clients über IP V6 Verbinden wäre die fälschlicherweise angenommene 1:1 Beziehung (eine Adresse<->einige wenige Nutzer) wieder näher an der Relatität
- Einpflegen der IP-V4 Adressen des Providers 1 und 1, Policy-Änderung bei diesen Adressen
